Hat man sich zur Installation einer Solaranlage entschlossen, kommt man nicht umhin, auch den Faktor der Pflege und Wartung mit einzubeziehen. Doch auch hier sind die Nachrichten gut. Grundsätzlich kann man nämlich sagen, dass eine solche Anlage weitestgehend wartungsfrei ist. Um jedoch Verlusten aus Verschmutzung oder eventuellen Defekten vorzubeugen, ist es immer angebracht, die Solaranlage einmal jährlich von einem Fachmann durch checken zu lassen.
In der Regel handelt es sich um Verschmutzungen der Module, die entfernt werden müssen. Vor allem nach den Herbst- und Wintermonaten, also vor Beginn der „Hauptsaison“ ist eine Reinigung meist angebracht. Dabei gilt: je geringer der Dachneigungswinkel, desto höher ist in der Regel auch die Verschmutzung, da aufliegendes Laub und Verstaubungen, aber auch Wasserflecken, einfach durch Regen nicht besonders gut abgewaschen werden. Verschmutzungen der Solaranlagen können zu einer Energieeinbuße von bis zu 10 Prozent führen und stellen somit einen ernst zu nehmenden Faktor dar.
Außerdem bietet die regelmäßige Durchsicht auch Schutz vor größeren, und damit auch teuren, Schäden. Neben der Reinigung prüft der Fachmann den sicheren Sitz der Module, die Verbindungen auf Funktionstüchtigkeit und vor allem auch die Dichtigkeit. Haben sich nämlich Undichtigkeiten eingeschlichen, kann auch die Solaranlage zur gefährlichen Unfallquelle werden. Schließlich wird hier Strom erzeugt. Kommt auf Grund einer Undichtigkeit in der Anlage der Strom mit Wasser in Verbindung, sind entsprechende Unfälle vorprogrammiert. Übrigens erfolgen technische Wartung und auch die Reinigung in der Regel über die Montagefirma. Da jedoch eine Reinigung unter Umständen häufiger erfolgen muss, als die reguläre jährliche Wartung, kann man dafür Unternehmen beauftragen, die sich auf die Reinigung von Solaranlagen spezialisiert haben. Der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall